Wir sind froh, dass wir den Rauchwolken in Oregon in Richtung Pazifikküste Kaliforniens entfliehen konnten. Da nahmen wir gerne in Kauf, dass diese Rauchwolken nun durch die obligaten Nebelwolken am Pazifik abgelöst wurden.
Bald waren wir jedoch im Redwoods N. P. unterwegs, da war von Wolken zum Glück nichts mehr zu sehen. Im diesem N.P. wachsen knapp 50 Prozent des natürlichen Bestands an Küstenmammutbäumen. Wenn man unsere Wälder vor den Augen hat, kann man sich diese Riesen gar nicht vorstellen, imposant!

Man kommt sich dabei ganz klein vor! Während einer rund anderthalbstündigen Wanderung kamen wir an unzähligen Riesen vorbei, daneben jeweils auch mannshohe Farne. Unbeschreiblich.
Zum Glück konnte verhindert werden, dass der ganze Bestand an Mammutbäumen abgeholzt wurde, knapp 5 % der Bäume konnte gerettet werden. Die ältesten der Bäume sind rund 1‘500 Jahre alt, erreichen ca. 100 Meter Höhe und einen Stammdurchmesser von bis zu 7 Metern!

Etwas weiter südlich des eigentlichen Parkes durchfuhren wir die rund 30 km lange Avenue of the Giants. Ebenfalls sehr eindrücklich.

Morgen geht es auf die letzt Etappe bis Turlock in „Mittel-Kalifornien“, wo wir die letzten drei Tage bis zur Abreise am 1.8. verbringen werden und Ausflüge in den Kings- und Sequioa N.P. planen.