Bei Sonnenschein und bereits rund 25 Grad starteten wir in Elko in Richtung Lake Tahoe. Da hatten wir uns ein nettes Hotel direkt am Sandstrand des Lake Tahoes ausgesucht. Der Lake Tahoe ist der einer der höchstgelegenen Seen der USA (1900 müM, etwa wie das Oberengadin) und mit knapp 500m2 etwas kleiner als der Bodensee. Das Gebiet ist ein Winter- wie auch Sommerferiengebiet, das stark an das Engadin erinnert:
Doch nach rund 2/3 der Reise änderte das Wetter schlagartig, ein heftiger Sturm verbunden mit einem Temperatursturz zog auf, Flutwarnungen folgten auf dem Handy. Doch wir schafften es relativ gut bis ins Hotel in South Lake Tahoe.

Kaum hatten wir eingecheckt und freuten uns wenigstens den Pool und den Hot Tub geniessen zu können – es fehlte nur noch die Zimmerkarte – fiel der Strom aus. Nichts ging mehr – und dies während der nächsten rund 5 Stunden … und zum Ärger der Kids funktionierte logischerweise auch das W-Lan nirgends ….
Nach der erfolglosen Suche nach offenen Läden oder Restaurants kehrten wir ins Hotel zurück und machten uns aus den Picknickresten ein kleines Nachtessen – und dann kam endlich der Strom zurück. Die Kids waren glücklich, endlich wieder an die Welt angeschlossen zu sein und wir konnten auch wider Erwarten doch noch unseren „Gute-Nacht-Espresso“ geniessen: